"Mama werden"

Erfahre mehr über die Hintergründe des Buches, die Entstehung der Texte und Zeichnungen, wichtige Fakten – und was Leser:innen dazu sagen.

Fakten zum Buch 

Titel: Mama werden
Autorin: Na-die-ja Autorin
ISBN: 978-3-819065-08-8
Format: Softcover
Erscheinungsdatum: 27. März 2025
Seitenzahl: 272 Seiten (inkl. 2 leeren Seiten)
Inhalt:
In über 90 Gedichten und rund 50 selbst illustrierten Zeichnungen wird die emotionale Tiefe des Elternwerdens greifbar – eine Einladung zum Innehalten und Wiedererkennen für Mütter (und Väter), die bereits auf dem Weg sind. 

Druck: 

  • Papiertyp: 90 g/m² cremeweiß, matt
  • Inhaltsdruck: schwarz/weiß
  • Mit 22 Farbseiten

Über die Entstehung

Wie „Mama werden“ entstanden ist 

„Mama werden“ ist nicht an einem Schreibtisch entstanden, sondern unterwegs – im Aufbruch aus unserer kleinen Wohnung, mitten im Alltag, im Abschied von meinen beiden Hunden, die in dieser Zeit altersbedingt aus dem Leben geschieden sind.
Ich habe geschrieben während unserer großen Reise mit dem Van nach Norwegen, mit dem Backpack durch Costa Rica – und auch beim Wiederankommen, Umziehen und Einleben zurück in Berlin. 

Die meisten Texte entstanden 2021 und 2022 – in meinem ersten Jahr als Mutter.
 Sie kamen mitten im Erleben: manchmal als kurzer Gedanke in einer Handynotiz, manchmal nachts, manchmal auf einer Busfahrt quer durch ein fremdes Land. 

Das Buch ist mein Verarbeiten dieser neuen Rolle.
 Ein Filter, den ich über den Alltag gelegt habe, um das Mama-Sein sichtbar zu machen – in Worten, die sich zwischen Überforderung, Tiefe und Liebe bewegen. 

Vieles im Alltag mit Kind fühlte sich zeitweise seltsam an.
 Manches kam mir vertraut vor – anderes völlig fremd.
 Stillen war ein großes Thema, das immer wieder in mir hochkam: die Natürlichkeit, mit der es einfach passiert – und gleichzeitig all die Fragen, Erwartungen und Bilder, die damit verknüpft sind.
 Die Familien, die sich aneinander reiben, die Freude, die so unterschiedlich gelebt wird – in anderen Ländern, in anderen Kulturen. 

Und dazwischen: dieses Zeitverbringen mit einem kleinen Wesen, das gerade erst angekommen ist.
 Diese neue Nähe, diese körperliche Verbundenheit.
 Dieses Gefühl, dass sich Raum und Zeit verschieben – und man sich selbst manchmal nicht mehr ganz wiederfindet, aber auch nicht verlieren möchte. 

Ein weiteres großes Thema war das Verarbeiten der Geburt – und die für mich damit einhergehenden Veränderungen meines Körpers.
 Ein Kaiserschnitt ist ein Einschnitt, der den ganzen Körper betreffen kann – für mich wird er für immer sein. 

Heute, viele Jahre nach meinem ersten Kind, sehe ich vieles anders: entspannter, kleiner, entfernter.
 Aber damals habe ich es genauso empfunden, genauso aufgeschrieben – und das macht jeden Gedanken so besonders wertvoll:
 Weil er da sein durfte. Weil er niedergeschrieben wurde.
 Und nicht – wie so oft – mit der Zeit verändert oder angepasst wurde. 

Erst 2024 hatte ich genug Abstand zu meinen Gedichten und Gedankenfetzen – und privat auch wieder etwas mehr Zeit –, um das Ganze als Buch zu sehen:
 Ich habe lektoriert, überarbeitet, probelesen lassen, gezweifelt, weitergemacht.
 Es entstanden einleitende und überleitende Texte, die die Gedichte verbinden und es dem Lesen einfacher machen, den Inhalt als Ganzes zu erfassen. 

„Mama werden“ ist mein Herzensprojekt –
ein Versuch gegen das Vergessen.
Ich wollte festhalten, was ich selbst so nie von anderen gelesen hatte.
Was vielleicht viele mit der Zeit nicht mehr erinnern oder nicht mehr benennen konnten. 

Kein Ratgeber. Keine Idealisierung.
 Sondern ein leiser Begleiter für alle, die sich selbst gerade neu begegnen.


Über die Zeichnungen

Ein paar Eindrücke in den Zeichenprozess 

Ich habe schon immer geschrieben – aber auch schon immer gezeichnet. Natürlich wie alle damals: mit dem Stift auf Papier.
 Am liebsten mit einem schwarzen Fineliner auf weißem Hintergrund. (Eindrücke zu meinen früheren Zeichnungen findet man im Buch Geschichten – Eine Reise durch Sumatra, das noch komplett handgezeichnet auf Papier entstanden ist.) 

Als wir dann mit unserem Baby auf Reisen waren, war es im Prinzip genauso: Ich habe vor mich hin geschrieben, hin und wieder gezeichnet – und mich dabei daran erinnert, wie mühsam es gewesen war, die Zeichnungen für Geschichten – Eine Reise durch Sumatra in digitale Form zu bringen. 

So entstand die Idee, digital zeichnen zu lernen.
 Aber wie macht man das eigentlich? 

Blöderweise kam mir dieser Gedanke ausgerechnet unterwegs – mit Baby, Rucksack und nur begrenztem Platz. Aber ich konnte nicht abwarten: Ich lud mir erste Zeichenprogramme aufs Handy und begann einfach – mit dem Finger auf dem Display.
 Tatsächlich sind einige Bilder aus dem Mama werden-Buch genau dort entstanden. (Ratet mal, welche?) 
Natürlich war das Ganze noch nicht besonders professionell. 

Wieder zu Hause angekommen, hatte ich mir fest vorgenommen, das digitale Zeichnen richtig zu lernen – mit einem Tablet.
 Ein Projekt, dem ich am liebsten spätabends nachging, wenn alle im Bett waren. Oder in Wartezeiten, neben der Kitaeingewöhnung im Café. 

Aber was soll man zeichnen, um zu üben?
 Zugegeben: Mir war zu diesem Zeitpunkt längst klar, dass ich mehrere Bücher veröffentlichen wollte.
 Einige Projekte schwirrten schon länger in meinem Kopf herum, teilweise gab es sogar Manuskripte oder Textfragmente. 

Warum also nicht alles miteinander verbinden – und die ersten digitalen Zeichenversuche gleich in ein Buchprojekt fließen lassen? 

So entstand Teddys letzte Wünsche – sehr kindlich und zeichnerisch noch nicht ausgereift.
Nach und nach wurden die Zeichnungen besser (wie man in Der Lebensbaum sehen kann) – und schließlich habe ich mich an die Bilder gewagt, die man heute im Buch Mama werden findet. 

Ich bin definitiv gewachsen.

Das sagen andere über 

"Mama werden"

31.07.2025
Mein Buch „Mama werden“ im Loky-Newsletter

Juliane vom Loky-Newsletter hat mein Buch „Mama werden“ gelesen, gemocht und in meinem Kiez weiterempfohlen.

„Mich als Mama hat das berührt und abgeholt.“
 (Zitat aus dem Newsletter)


Meine kleine Freude des Sommers: Eine liebevolle Empfehlung in Loky.

 Wer sie lesen möchte, findet sie hier:
 Zum Loky-Newsletter 


Anonym, 30.03.2025
Ehrliche und berührende Einblicke in die Schönheit und Ambivalenz von Mutter- und Elternschaft. 

Anonym, 30.03.2025


Mama aus Berlin, 30.03.2025
Während der Lektüre habe ich mich an die wunderschöne, aufregende und gleichzeitig vulnerable Zeit erinnert, in der ich selbst zum 1.Mal Mama wurde. Na-di-ja schreibt von dieser besonderen Lebensphase sehr feinfühlig und zärtlich. Ein wahres Lesevergnügen!


Franziska Martin, 29.03.2025
Die Autorin ermöglicht es den Lesenden, ihren Wandel zur Mutter auf sehr intime Weise nachzuverfolgen. In ihrem Buch stellt sie sich tiefgehenden existenziellen und philosophischen Fragen, denen sie sich mit Kunst, Poesie und Bildern nähert. Mit künstlerischer Sensibilität und poetischer Sprache teilt sie ihre Gefühle, Gedanken und Unsicherheiten. Dabei hinterfragt und reflektiert sie kritisch, ehrlich und frei von Klischees – stets basierend auf ihren eigenen Erfahrungen. Ihr Werk ist eine philosophische und poetische Einladung, selbst nachzudenken, den Moment bewusst zu erleben und die Reise des Menschseins und Mutterwerdens auf ganz eigene Weise zu erfahren.

Leserin, 29.03.2025

Leserin, 29.03.2025
Poetisch, ehrlich und zärtlich - wie eine Umarmung in Buchform 

Anonym, 27.03.2025
Herzlichen Dank für dein wunderbares Buch, offen, ehrlich und auch ermutigend!

Anonym, 27.03.2025

Generation 50+ , Ich habe das Buch gelesen um mehr über die Gedanken, Wünsche und Träume der nachfolgenden Generation zu erfahren.
Ich fand es interessant und hilfreich um das gegenseitige Verständnis zu vertiefen.
Der gelungene Mix aus längeren Textpassagen, Illustrationen und Lyrik hat mir besonders gefallen.

Petra Röthig aus Aurich, 24.03.2025

Ich fühlte mich in jene Zeit zurück versetzt und konnte nochmal alles Revue passieren lassen (übrigens eine tolle Reise).
Diese sehr offene, intensive und zugleich liebevolle Art zu schreiben hat mir sehr gut gefallen.
Ich würde es eher Freundinnen und Freunden schenken die schon eine kleine Familie haben.
Petra Röthig aus Aurich

Juliane, Mama aus Berlin, 24.03.2025

Das Buch hat mich in meinem Mama-Dasein abgeholt. Es hat mich an die erste Zeit mit Baby (und damit an mein Mama-Werden) erinnert, und es war schön, zu sehen, dass andere Mütter Ähnliches durchmachen - und manche Herausforderungen ganz anders lösen oder wahrnehmen als man selbst. 

"Mama werden"